Super Moto Fahrer Toni Krettek

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Rennberichte 2010

Die zweite Saison in der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft.
Jetzt wird angegriffen.

 

 

Freiburg

1. Lauf - 7. Platz, 2. Lauf 11. Platz

Auf der umgebauten Strecke in Freiburg startete Toni von der 10. Position. Der Start zum ersten Lauf war wieder mal nicht berauschend. Dank seines Kampfgeistes konnte er sich aber Platz um Platz nach vorn kämpfen. Auf Position sieben angekommen klaffte aber ein inzwischen recht großes Loch nach vorne. Ab hier fuhr dann Toni auf Nummer Sicher und konnte so wertvolle Meisterschaftspunkte sammeln.
Im zweiten Lauf gelang der Start etwas besser. Trotzdem fiel Toni im Gewühl der ersten Runde auf Rang 11 zurück. Nachdem er wieder einen Platz gut gemacht hatte, bekam er technische Probleme und fiel auf den 13. Platz zurück. Glücklicher Weise blieb aber das Motorrad an und Toni konnte weiter fahren. Bis zum Ende des Rennens konnte er noch auf Platz 11 vorfahren.

Schaafheim

1. Lauf - 13. Platz, 2. Lauf 8. Platz

Das Wetter in Schaafheim war insgesamt durchwachsen und insbesondere am Rennsonntag. Das Zeittraining wurde am trockenem Sonnabend gefahren. Hier kam Platz 11 heraus.
Am Sonntag fing es dann an zu regnen und es ging aus der dritten Startreihe ins Rennen. Den Start legte Toni aber so schlecht hin, dass ihn die komplette Startreihe hinter ihm überholte. Das hieß nach der ersten Runde Platz 15. In den folgenden Runden arbeitete er sich dann wieder auf Platz 11 vor, fand aber trotzdem keinen Rhythmus und war ungewöhnlich langsam unterwegs. Am Ende musste Toni noch die total verdreckte Brille wegschmeißen und fiel dann auch noch zwei Plätze zurück.
So konzentrierte sich Toni auf das zweite Rennen. Hier funktionierte es auch besser mit dem Start. Auf Grund der rutschigen Strecke war Toni anfangs noch recht vorsichtig unterwegs, was Eriksson gleich ausnutzte. Kurz danach musste Eriksson aber zu Boden. So holte Toni sich seinen Platz zurück. Im Laufe des Rennens verlor Toni dann aber den Anschluss an Mikkelsen, der direkt vor ihm fuhr. Andererseits konnte er zwischen sich und die Verfolger einen ordentlichen Abstand herausfahren, so dass Zeit für einen Wheelie über die Ziellinie war.

St. Wendel

1. Lauf - 8. Platz, 2. Lauf 9. Platz

Hitze in St. Wendel. Es war hart, aber da mussten alle durch. Ein für DM Fahrer ungewohnter Zeitplan verschaffte Toni am Sonnabend ein volles Programm, das mit dem ersten Lauf am Abend endete. Aber der Reihe nach. Morgens zwei freie Trainings und nachmittags das Zeittraining, das Toni Platz zwölf in der Startaufstellung brachte. Also hieß es im ersten Lauf nicht viel Zeit verlieren und möglichst beim Start ein paar Plätze gut machen. Das klappte auch, so dass Toni zumindest nach der ersten Runde auf Platz zehn lag. Toni gab weiter Gas und kam, auch begünstigt durch Stürze anderer Fahrer auf Platz sechs vor. Dann musste er aber doch noch Nico und Wolf passieren lassen. Platz 8 konnte er gegen Eriksson bis ins Ziel verteidigen.
Der Start zum zweiten Lauf funktionierte auch wieder und in der dritten Runde war Toni bereits wieder auf Platz 8. Dann bremste er wieder mal das Motorrad aus und fiel auf Platz 17 zurück. Von hier an begann eine lange Aufholjagd. Am Ende war es immerhin Platz 9, den er ins Ziel bringen konnte.

Lichtenberg

1. Lauf - 10. Platz, 2. Lauf 7. Platz

Das Zeittraining verlief recht unspektakulär, außer dass die Zeiten wieder einmal sehr eng beieinander lagen. Das Ergebnis war jedenfalls Startplatz 10.
Die Rennen fanden bei sommerlichem Wetter vor einer ordentlichen Zuschauerkulisse statt, wenn man bedenkt, dass Deutschland an diesem Tag im Achtelfinale der Fußball WM spielte. Jedenfalls kam Toni die ersten Meter gut vom Start weg, fand dann aber nicht die Lücke, um sich gut im Feld zu platzieren. Dazu kamen Stürze anderer Fahrer im Offroad, von denen er aber nicht profitieren konnte. Im Gegenteil Toni wurde dadurch gezwungen auszuweichen und verlor wertvolle Plätze. Nach der ersten Runde lag er dadurch nur auf Platz 14. Auch Teamkollege Jan ging es nicht besser. Er startete von Startplatz 3, lag im Offroad und war sogar noch hinter Toni. Toni musste nun zusehen, das beste aus der Situation zu machen. Leider fand er keinen Rhythmus. Allerdings konnte er durch seine konsequente Fahrweise im Offroad noch einige Fahrer überholen und landete letztendlich auf Platz 10.
Im zweiten Lauf klappte es dann gleich vom Start weg besser. Hier fand er die richtige Spur in den ersten engen Kurven, so dass er auf Platz 7 rauskam. Dann stürzte Nico Joannidis, wodurch Toni auf Platz 6 vorgespühlt wurde. Von hinten machte aber eine Truppe, angeführt durch Michi Wagner, richtig Druck. Lange konnte Toni dem Druck standhalten, bis er im Offroad das Motorrad ausbremste und Michi Wagner vorbei konnte. Hinter ihm waren aber immer noch Mikkelsen und Eriksson. Die beiden konnte er aber bis zur Zielflagge hinter sich halten. Es war jedenfalls eines der härtesten Rennen für Toni. Jan Deitenbach schrammte diesmal noch knapp am Podium vorbei.

Harsewinkel

1. Lauf - ausgefallen, 2. Lauf 19. Platz

Zum Zeittraining fing die Strecke gerade an abzutrocknen. Allerdings war es noch zu früh für Slicks. So ging es mit Regenreifen raus und es ging gut. Nach ein paar Runden lag Toni auf Platz 6. Die Strecke trocknete immer weiter ab und es gab ein paar Fahrer die mit diesen Verhältnissen etwas besser zurecht kamen. So lag Toni am Ende des Zeittrainings auf Platz 10.
Am Sonntag erwischte Toni dann im ersten Lauf auch einen guten Start und holte sich in der ersten Runde bereits Position 8 und war an Wagner und Mikkelsen dran. Dann stürzten Teamchef Dirk Spaniol und Nico Joannidis im Offroad. Toni fand ein Weg an den beiden vorbei und lag damit aussichtsreich auf Platz 6. Mikkelsen und Wagner waren absolut in Reichweite und dann fiel sein Motorrad mit Elektronikproblemen aus. Enttäuscht musste Toni die Suzuki am Streckenrand parken.
Für den zweiten Lauf fehlte die Zeit für die Fehlersuche, so wurde das zweite Motorrad für das Rennen fertig gemacht. Wegen Problemen mit dem Starthaken, kam Toni schlecht vom Start weg, konnte aber in der ersten Runde Jo Bauer und Fabi Riedl überholen. Danach klebte er am Hinterrad von Michi Wagner. Beim Versuch Wagner zu überholen patzte Toni leicht und Jo Bauer war wieder vorbei. Ihn konnte Toni aber sofort auf der Sandbahn wieder überholen. Danach wurde wieder Druck auf Wagner gemacht, bis Toni auch an ihm vorbei war. Kurz danach stürzte Toni auf der Einfahrt zur Sandbahn und fiel auf Position 11 zurück, holte sich aber gleich wieder Platz 10. Als er sich wieder an die bekannte Gruppe vor ihm rangekämpft hatte, stürzte er erneut, das Motorrad ging aus und er fiel weit zurück. Mehr als Platz 19 war zu diesem Zeitpunkt des Rennens nicht mehr zu machen.

Stendal

1. Lauf - 16. Platz, 2. Lauf 9. Platz

Nach einem äußerst spannendem Zeittraining landete Toni in der dritten Startreihe auf Platz 11 neben seinem Teamkollegen Jan Deitenbach der auf Startplatz 10 stand. Dort musste noch schnell das Hinterrad wegen einem Plattfuß gewechselt werden. Vielen Dank nochmal an die Helfer. Der Start verlief noch nicht so gut. Aber dann gab Toni ordentlich Gas und die beiden DMSB Junioren machten einige Plätze gut bis Toni im Offroad stürzte. Dabei ging das Motorrad aus und er fiel auf den letzten Platz zurück. Das Feld hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 400 Meter Vorsprung. In einer wilden Aufholjagd fand er Anschluss an das Feld und überholte bis zum Rennende noch sechs seiner Konkurrenten. Teamkollege Jan fiel leider mit einem Motorproblem aus.
Im zweiten Rennen kam Toni gut vom Start weg, fand aber in der ersten Kurve nicht die richtige Linie, wurde eingeklemmt und fiel auf Platz 14 zurück. Auch in diesem Lauf konnte Toni mit seiner Suzuki ordentlich pushen und und lieferte sich sehenswerte Zweikämpfe mit Rüdi Kranz, Eriksson, van Roozendaal und Jo Bauer, den er in der letzten Runde fast noch überholen konnte.
Jan fuhr diesmal ohne technische Probleme auf Platz 6.

 

 

 

 

 
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