Super Moto Fahrer Toni Krettek

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Rennberichte 2011

Eine neue Saison für Toni und seine DSR Suzuki

 

 

Stendal

1. Lauf - 8. Platz, 2. Lauf ausgefallen

Der Start zum ersten Lauf war bis zur Spitzkehre ganz in Ordnung. Dort fuhr Toni aber einen zu weiten Bogen und wurde ins hintere Mittelfeld durchgereicht. Nach der ersten Runde lag er auf Position 12. Toni konnte sich noch auf Position 10 vorkämpfen und profitierte von Köckes Sturz und Motorproblemen von Jan Deitenbach. Andererseits drückte Prehn von hinten, kam aber nicht vorbei. Also Platz acht im ersten Lauf. Damit war dann auch der achte Platz in der Meisterschaft gesichert.
Der Start zum zweiten Lauf gelang besser, aber bereits im Omega wurde Toni nach außen gedrückt und verlor wieder Plätze. In Zahlen heißt das, nach der ersten Runde war es gerade mal Platz 14. Bis zur Mitte des Rennens fuhr er auf die elfte Position vor. Dann häuften sich die kleinen Motoraussetzer, bevor der Motor mit Zündproblemen bei der Einfahrt in den Offroad komplett ausging.

Freiburg

1. Lauf - 9. Platz, 2. Lauf 12. Platz

Das Zeittraining war wohl eins der schlechtesten in dieser Saison. Die Bedingungen waren aber auch nicht einfach. So gab es laufend Schauer. Die Strecke konnte nie richtig abtrocknen, war aber auch nicht richtig nass. Zu allem Überfluss wurde auch noch der Offroad raus genommen. Letztendlich war es Startplatz 13.
Im ersten Lauf legte Toni dann auch einen guten Start hin. Zwischenzeitlich profitiert er dann noch von den Zeitstrafen für Kejmar und Teamchef Dirk Spaniol und fuhr somit auf Position 6. Aber Dirk Jasi und Kejmar kamen noch an Toni vorbei. Teamkollege Köcke konnte Toni aber hinter sich halten.
Im zweiten Lauf gelang der Start auch wieder. Eingangs Offroad lag Toni auf Position 7. Dann wurde aber Köcke, der kurz hinter ihm lag abgeräumt und verkeilte sich im Heck von Tonis Suzuki. Bis dieses Knäuel aufgelöst war, hatte der Rest des Feldes bereits eine halbe Runde Vorsprung. Letztendlich konnte sich Toni noch die Meisterschaftspunkte für den zwölften Platz abholen.

Harsewinkel

1. Lauf - 10. Platz, 2. Lauf 7. Platz

Im Zeittraining am Samstag erkämpfte sich Toni den achten Startplatz. Am Sonntag kam er im ersten Rennen auch ganz gut von diesem Startplatz weg. In der Spitzkehre vor der Sandbahn verbremste sich Toni und musste bereits zwei Fahrer durchlassen. So fuhr er als neunter auf die Sandbahn. Ausgangs Sandbahn wurde er dann eingeklemmt und verlor nochmals zwei Plätze aber nicht den Anschluss. Im weiteren Rennverlauf gab es viele, teils harte aber faire Überholmanöver mit Prehn, Ericsson, Fuhrbach, Köcke und Joannidis. Am Ende kam Toni auf Platz zehn ins Ziel.
Im zweiten Lauf kam Toni besser durch die erste Runde und lag auf Platz acht. In Runde drei stürzte Kevin Würterle vor ihm. Dadurch kam er auf Position sieben. Im Laufe des Rennens konnte er seinen Vorsprung ausbauen und den Kontakt zu Nico Joannidis halten. Nachdem die Hälfte des Rennens rum war, stürzte Prehn eingangs Sandbahn. Daraufhin wurde das Rennen abgebrochen und nicht wieder gestartet. Toni wurde als siebter gewertet, wofür es aber nur halbe Punkte gab.

Dortmund

1. Lauf - 12. Platz, 2. Lauf 8. Platz

Das erste Rennen in Dortmund vor der Westphalenhalle. Und es ging nicht ohne Pannen ab. Im Zeittraining verzog sich der Kupplungsdeckel und es sprühte Öl aufs Hinterrad. So kann man natürlich keine schnellen Zeiten fahren. Toni stieg aufs Ersatzmotorrad um zu retten was zu retten war. In der kurzen Zeit, die verblieb konnte er sich nur noch den 12 Startplatz sichern.
Aber auch diesen Startplatz verlor er am Sonntag beim ersten Rennen, noch bevor das Rennen gestartet war. In der Startaufstellung ging ihm der Motor aus. Die Suzuki sprang erst an, als das Feld schon losgefahren war. Bis zur Hälfte des Rennens konnte Toni sich noch auf die 12. Position vorarbeiten. Danach war die Lücke nach vorne zu groß, so das er das Rennen auf der Position beendete.
Im zweiten Lauf gab es dann keine Pannen mehr. Der Start war gut und nach einer Runde lag Toni bereits auf P9. Kurz danach wurde er aber von Ericsson überholt. Im weiteren Verlauf machte Prehn aber einen Fehler und Toni war wieder auf Platz 9, den er bis zum Schluss hielt. Durch eine Strafe gegen Guardala kam er aber noch auf Platz 8.

St. Wendel

1. Lauf - 13. Platz, 2. Lauf 4. Platz

Dieses Wochenende lief es im Zeittraining etwas besser. In der letzten Runde konnte Toni noch eine Kohle drauf packen und zog an Kevin Würterle vorbei auf Platz 6. Somit stand er direkt neben Teamchef Dirk Spaniol.
Im Rennen galt es die Startschlappe von Lichtenberg auszubügeln. Das gelang Toni sehr gut bis zur ersten Kurve. Dort fuhr er mit Geschwindigkeitsüberschuss Nico Joannidis ins Hinterrad und stürzte. Die Suzuki war noch an, also gleich rauf und weiter. Der Anschluss zu den Top Ten war schnelle wieder hergestellt. Dann legte er sich wieder in der Kurve am Ende der Start- Zielgeraden, weil er den Bremspunkt des vor ihm fahrenden Gaststarters nicht so früh vermutete. Jetzt fiel er weit zurück. In den folgenden Runden kämpfte Toni sich noch bis auf Platz 13 vor. Die Truppe Gaststarter wollte er jetzt nicht mehr angreifen, weil ihm das keine Meisterschaftspunkte gebracht hätte und so das Material für das zweite Rennen geschont werden konnte. So blieb es bei Platz 13.
Im zweiten Lauf gelang der Start auch wieder gut und Toni fand die richtige Lücke. So war er gleich mal auf Position 4 vorgefahren. Vor ihm waren jetzt noch Dirk, Nico und Jasi. Jasi fiel in der zweiten Runde wegen eines Plattfußes aus. Nico legte sich beim Angriff auf Dirk Spaniol. Damit war Toni plötzlich auf Position zwei. Diese Position konnte er drei Runden gegen Nico verteidigen, der schnell an Toni ran war. Jetzt begann Teamkollege Jan Deitenbach Druck zu machen. Der harte aber faire Kampf unter Teamkollegen zog sich dann fast vier Runden hin. Am Ende siegte dann doch Jan. Toni konnte aber weiter den Speed von Jan mitgehen und fuhr kurz nach ihm über die Ziellinie. Der Sieger des ersten Laufs hatte keine Chance auf Toni aufzuschließen. Somit schrammte Toni knapp an seinem ersten Podium in der S2 vorbei. Das macht Lust auf mehr.

Lichtenberg

1. Lauf - 12. Platz, 2. Lauf 8. Platz

Im Zeittraining konnte sich Toni nur einen Platz in der Mitte des Starterfeldes sichern. Leider war er dann in beiden Rennen am Start nicht ausgeschlafen genug, um die Position zu verbessern. Im ersten Lauf schaffte er es dennoch recht schnell auf seine direkten Konkurrenten aufzuschließen. Ab hier wurde es dann haarig. Der Zweikampf mit Prehn hielt Toni lange auf, kostete viel Kraft und letztendlich durch einen Sturz mehrere Plätze. Konkret bedeutet das, dass Toni auf die 14. Position zurück fiel. In den letzten Runden konnte er sich zumindest wieder auf Platz 12 vorarbeiten. Auf dieser Position beendete Toni dann den ersten Lauf.
Naja, der Start im zweiten Lauf wa rdann auch nicht so toll. Nachdem sich alle in der ersten Runde einsortiert hatten, lag Toni auf Position 11. Von dort kämpfte er sich auf Position 8 vor. Obwohl er hier Kevin Würterle bereits in Sichtweite hatte, kam Toni nicht mehr ran und beendete diesen Lauf mit Platz 8.

Stendal

1. Lauf - 7. Platz, 2. Lauf 13. Platz

Auch dieses Jahr startet die Supermoto Saison in Stendal. Auf dem Flugplatzkurs fuhr Toni meistens sehr unterschiedliche Resultate ein. Und diesmal sollte es auch nicht anders werden. Die Ziele für diese Saison sind wieder hoch gesteckt. Aber erstmal sehen wo die anderen stehen. Im Zeittraining am Sonntag fuhr Toni ohne große Pause eine Runde nach der anderen und wurde zum Ende auch immer schneller. Letztendlich reichte es aber nur für die zweite Startreihe. Also ging es am Nachmittag von Startplatz 8 ins Rennen. Ein sehr undankbarer Startplatz, da man leicht in der ersten Kurve eingequetscht werden kann. Im ersten Lauf lief es noch ganz gut. Toni blieb auf Position 8, direkt hinter Fuhrbach und Eriksson im Nacken. Nach kurzer Zeit konnte Toni sich Fuhrbach schnappen. Eriksson machte es genau so und blieb Toni im Nacken. An dieser Situation änderte sich bis zum Rennende nichts. Toni hatte erfolgreich den 7. Platz verteidigen können.
Nicht mal zwei Stunden später ging es zum zweiten Lauf an den Start. Hier geschah dann das, was man befürchten musste. Toni suchte die Flucht nach vorn und war beim Start auf Platz 4 vorgefahren, den er aber sofort in der ersten Kurve wieder verlor. Dort wurde er eingeklemmt und zu Boden gedrückt. So musste er dem Feld mit einem verbogenen Bremshebel hinterher. In kurzer Zeit hatte er sich auf Platz 11 vorgekämpft und zu den Fahrern auf Platz 10 und 9 aufgeschlossen. Ein Sturz im Offroad, nach dem einige weitere Teile verbogen waren, hinderte ihn dann am weiteren Vorkommen. Durch den Sturz fiel Toni auf Platz 13 zurück, den er dann ins Ziel fuhr.
Also war auch dieses Wochenende in Stendal wieder sehr durchwachsen.

 
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